Stammzellen und Stammzellentherapie
Geschrieben am 21. Juli 2009
Am Anfang des menschlichen Lebens steht lediglich eine einzige befruchtete Eizelle. Durch Zellteilung bildet sich, am Anfang noch undifferenziert, die Grundlage des Embryos heraus. In der weiteren Entwicklung fangen sich die Zellen an zu differenzieren und es entstehen die verschiedensten Zelltypen. Diese am Anfang noch nicht spezialisierten Zellen, mit der besonderen Fähigkeit sich leicht zu teilen und später zu spezialisieren, nennt man Stammzellen. In der Stammzellentherapie sollen sie altes Gewebe durch ihre besonderen Eigenschaften auf natürlichem Wege ersetzen können. Daran arbeitet die Stammzellenforschung, um später einmal Krankheiten wie z.B. Krebs erfolgreicher bekämpfen zu können. Da die Gentechnik in den letzten Jahrzehnten revolutionäre Fortschritte gemacht hat, die bis zum erfolgreichen Klonen von ganzen Organismen geführt hat, steht ein Durchbruch auf diesem Gebiet bevor.
Embryonale Stammzellen
Die noch völlig undifferenzierten embryonalen Stammzellen sind Vorläufer aller späteren Zellen. Aus ihnen bildet sich im Laufe der Schwangerschaft der gesamte Körper, mit all seinen Organen, Muskelzellen und Nervenzellen. Die embryonalen Stammzellen sind unbegrenzt teilungsfähig und können später jederzeit zu einer der 300 Zellarten heranwachsen.
In der Forschung spielen embryonale Stammzellen eine große Rolle. Aus ihnen werden die Erkenntnisse gewonnen, die später einmal möglich machen sollen, dass bisher irreversible Schäden am Organismus behoben werden können. Wie groß die Bedeutung der Stammzellenforschung für die Zukunft des Menschen sein kann, das wissen vermutlich, außer den forschenden Wissenschaftlern, nur wenige Eingeweihte.
Stammzellen aus Nabelschnurblut
Bei der Geburt eines Kindes wird heute gegen entsprechende Bezahlung angeboten, aus dem Nabelschnurblut oder der Plazenta Stammzellenblut zu entnehmen. Es kann eingefroren und später bei einer Reihe von Krankheiten eingesetzt werden. Dabei soll es der Blutbildung dienen und kann z.B. bei Leukämie hilfreich sein. Durch die z.Z. noch hohen Kosten, die durch die Lagerung verursacht werden, entscheiden sich überwiegend wohlhabende Familien für solch einen Schritt.
Adulte Stammzellen
Einen kleinen Rest an undifferenzierten Stammzellen behält auch der erwachsene Mensch im Körper zurück. Sie dienen dem Ersatz von kranken oder abgestorbenen Zelle. Zurzeit sind die adulten Stammzellen die einzigen, die bereits in der Behandlung von Menschen eine Rolle spielen.
Knochenmarktransplantation
Der Einsatz adulter Stammzellen wird bei der Krebstherapie schon lange durchgeführt. Wird durch Bestrahlungen oder Chemotherapie das Knochenmark geschädigt, dann muss eine sog. Knochenmarktransplantation vorgenommen werden. Dabei werden Knochenmarkstammzellen aus peripherem Blut oder aus dem Knochenmark eines Spenders gewonnen. Da bei der Spende immer ein Risiko besteht, dass der Körper die ihm fremden Zellen abstößt oder nur schwer einbauen kann, ist natürlich die Einlagerung von Nabelschnurblut eine sinnvolle Maßnahme. Es gibt aber auch medizinische Gründe, bei bestimmten Krebsarten eine Fremdspende zu bevorzugen. Das ist gerade dann der Fall, wenn man vermutet, dass der Patient eine genetisch bedingte Disposition für diese Krankheit hat.
Forschung und Anwendungsmöglichkeiten für Stammzellen
In den letzten Jahren ist die Stammzellenforschung an Embryonen immer wieder in den Mittelpunkt verschiedener ethischer Diskussionen geraten. In Deutschland gelten für die Stammzellenforschung strenge Richtlinien, was uns gegenüber der internationalen Konkurrenz zurück wirft.
Ziel der Forschung ist es, später einmal mit Stammzellen abgestorbenes oder krankes Gewebe zu ersetzen. Noch steckt die Forschung auf diesem Gebiet in den Kinderschuhen, doch ist es denkbar, dass in wenigen Jahren oder Jahrzehnten Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs, Multiple Sklerose, Diabetes sowie Demenzerkrankungen oder Rheuma vollständig geheilt werden können. Die Einsatzmöglichkeiten scheinen schier unmöglich, denn Stammzellen sind so etwas wie das optimale selbstwachsende Ersatzteil des Menschen. Vermutlich werden in Hollywood in 10 Jahren keine Gesichter mehr geliftet, sondern komplett gegen frisches Gewebe ausgetauscht.
Neben den therapeutischen Einsatzgebieten ist auch in der Medikamentenforschung die Verwendung von Stammzellen denkbar. Dort könnte als Ersatz für Tierversuche Stammzellen verwendet werden, die vermutlich auch bessere Resultate liefern würde.




[...] auch ihnen einmal etwas passiert. Das könnte es uns zum Beispiel ersparen, längere Zeit auf einen Knochenmarkspender warten zu [...]
Was wäre wenn es möglich wäre,
Organgewebe zu regenerieren wie z.B.
- Gehirnzellen
- Bauchspeicheldrüsenzellen
- Netzhautzellen
- Leberzellen
- Herzzellen
- Muskelzellen
- Knochenzellen
- Gelenkzellen
usw. …
und das ohne Arzt und OP
ohne die Stammzellen aus der Nabelschnur
wenn es möglich wäre,
dafür ein 100 % natürliches, nebenwirkungsfreies Nahrungsergänzungsmittel mit Lebensmittelstatus, ein Algenpräparat aus der Alfa Alge, dafür einzusetzen?
wenn es möglich wäre,
dass die Zusammenhänge zum körpereigenen Erneuerungssystem entdeckt wurden
und die Stammzellen aus dem Rückenmark besser und schneller natürlich freigegeben werden könnten (z.B. bei Einnahme von nur 2 Kapseln täglich = 1 g eines bestimmten Algenkonzentrates eine erhöhte Freigabe von 3-4 Mio. körpereigenen adulten Stammzellen in die Blutbahn, also eine Erhöhung um 25-30 % innerhalb einer Stunde nach der Einnahme erfolgen würde).
Ein jahrhundert alter Traum der Menschheit, vom Jungbrunnen, wäre möglich geworden!!!
Weitere Informationen unter:
http://tinyurl.com/zellen