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Botulinum Toxin (Botox)

Geschrieben am 20. Juli 2009

BotoxBotulinum Toxin ist ein Nervengift, das unter dem Namen Botox bekannt geworden ist. Dieses Nervengift unterbindet die Wirkung von bestimmten Botenstoffen, die für die Reizweiterleitung zwischen den Nervenzellen verantwortlich sind. Die Medizin hat Botox zuerst in der Augenheilkunde verwendet, da sich durch die Schwächung von Nerven der Effekt des Schielens behandeln ließ.
Bei Hyperhidrosis, dem übermäßigen Schwitzen, kann Botulinum Toxin auch eingesetzt werden.
Seit dem Jahr 2003 ist der Wirkstoff  Botulinum Toxin auch für kosmetische Behandlungen von sog. mimischen Hautfalten zugelassen. Der Einsatz von Botox erfordert jedoch genaue Kenntnisse von Nerven und Muskeln des menschlichen Körpers. In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Fehl- oder sogar Selbstbehandlungen mit Botox gekommen, die mit entsprechenden Schädigungen einhergingen. Für ein harmonisches und symmetrisches Ergebnis einer Faltenbehandlung sind die Kenntnisse eines Facharztes unverzichtbar.

Wirkung und Nebenwirkung
Botulinum Toxin ist nur in extrem hohen Dosierungen als Nervengift wirksam. Die üblicherweise eingesetzten Dosen haben laut mehrerer amerikanischer Studien keine Nebenwirkungen. Botox wird direkt in die Muskulatur gespritzt und entfaltet seine Wirkung dort nach etwa 14 Tagen. Die Wirkung einer Botox-Behandlung hält allerdings nur etwa ein halbes Jahr an. Danach kann die Therapie wiederholt werden.

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