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Ginkgo

Geschrieben am 28. Juli 2009

ginkoDer Gingko-Baum stammt aus Asien, wo er als Nahrungsmittel oder als Heilpflanze kultiviert wird. Auch als sog. Tempelbaum spielt er eine Rolle. Um 1730 wurde er holländischen Seefahrern aus Japan nach Europa gebracht. In Asien gibt es nur noch wenige Bestände des ursprünglichen Ginkgo-Baumes, die sich in abgelegenen Bergen der chinesischen Provinz Zhejiang befinden.

Der Ginkgo als Nahrungsmittel
Die Samen der Ginkgo werden in der asiatischen Küche im Reis mitgekocht oder in Eiergerichten verwendet.
Als Knabberei sind sie geröstet und gesalzen eine Delikatesse. Geröstete und gehackte Kerne werden in der asiatischen Küche als Gewürz verwendet. Sie enthalten überwiegend Kohlenhydrate sowie ein wenig Proteine und Fette. Im Übermaß genossen, können die Samen des Ginkgo-Baumes zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Der Ginkgo als Heilpflanze
Die Verwendung der Blätter als Heilmittel ist in Asien schon seit mehr als 2000 Jahre bekannt. In späteren Jahren wurden umfangreiche Bücher über die Heilkräfte des Ginkgo verfasst. Ginkgoblätter dienten in Europa im Mittelalter zur Behandlung von Lungenerkrankungen wie Asthma, Bronchitis und Tuberkulose, aber auch für andere bakterielle Infektionen wie Tripper und Hautkrankheiten. Ginkgo wirkt beruhigend und kann als Heiltee oder Wundpflastern verwendet werden.
Heute werden die Samen und Extrakte der Blättern eine durchblutungsfördernde Wirkung nachgesagt, die auch zu einer Verbesserung der Gedächtnisleistung führen soll. Möglicherweise haben sie auch einen positiven Einfluss auf Demenzerkrankungen.

Weitere Informationen über Ginkgo finden Sie auf imedo.de.

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