Nach Analogkäse und Kunstschinken nun der nächste Lebensmittelskandal
Geschrieben am 5. August 2009

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In der Vergangenheit machten Berichte um künstlichen Käse aus überwiegend Pflanzenfett und Kunstschinken die Runde und sorgten für Empörung in der Bevölkerung. Scheinbar war das aber nur die Spitze des Eisbergs, denn nun gibt es wieder einen neuen Lebensmittelskandal, der wieder mit gefälschten Lebensmitteln zu tun hat.
So waren bei 13 von 15 untersuchten Proben, die als Corned Beef gekennzeichnet waren der vorgeschriebene Anteil an Muskelfleisch ohne Fett und Bindegewebsanteilen viel zu niedrig gewesen. Außerdem fehlte auf mehr als der Hälfte der Proben eine entsprechende Kennzeichnung von Zusatzstoffen, was zur Beanstandung dieser Proben führte. Nur eine einzige von den 15 Proben war einwandfrei gewesen.
Corned Beef ist gepökeltes, zerkleinertes und im eigenen Saft gekochtes Rindfleisch, dass in Deutschland mindestens 14 Prozent hochwertiges Muskelfleisch enthalten muss.
Aber selbst die geforderten 14 Prozent wurden bei fast allen Proben unterschritten und versucht worden mit Schwarte, Kochbrühe usw. das Produkt zu strecken. Das ist Betrug am Verbraucher und zeigt, dass nicht nur bei Käse und Schinken, sondern auch beim Corned Beef übelster Etikettenschwindel betrieben wird.



